Herren 1 können nur 3:0 spielen…

….nur diesmal leider nicht als Sieger vom Platz gehen.

Bittere Niederlage gegen den Tabellenzweiten aus Elz!

Als Mannschaft gewinnt man, als Mannschaft verliert man…

Da gibt es keine Ausnahme! Zumindest nicht in unserem Volleyball. Dessen muss man sich immer wieder bewusst sein, wenn man sich einem Team-Sport, einer Mannschaft und einem Verein verpflichtet. Dieses Pflichtbewusstsein gilt es manchmal jedoch von den Verantwortlichen einzufordern, obwohl dies eigentlich nicht so sein sollte.

Stark dezimiert und mit einer ungewohnten Aufstellung (die auch im Training leider nie durchgespielt werden konnte) ging es am vergangenen Sonntag also nach Elz gegen den Tabellenzweiten. Das es ein schweres Spiel werden würde war allen soweit bewusst – sollte man eigentlich meinen. Des Weiteren hätte man an diesem Spieltag die Meisterschaft und den Aufstieg perfekt machen können – sollte am Ende aber nicht so sein.

Die Mannschaft aus Elz hat für diesen Spieltag alle noch lauffähigen Spieler mitgebracht und konnte somit aus einem vollbesetzten Spielerkader schöpfen. Erschwerend kommt noch hinzu, dass wir in einer hasenstallähnlichen Halle gespielt haben, die es absolut jeder Mannschaft wirklich schwer macht den Ball mal nicht an die Decke zu jagen. Zu allem Überfluss haben sich die Erbauer dieses architektonischen Meisterwerks noch gedacht, dass man halbseitig noch ein paar Turnerringe über dem Volleyballfeld anbringen könnte. Das sind aber alles nur Entschuldigungen und Ausreden die über ein glanzloses Spiel hinwegtrösten sollen. Wir konnten zu keinem Zeitpunkt unsere Stärken ausspielen. Alle waren einfach zu sehr mit sich selbst beschäftigt und es gelang niemandem den Team-Schalter zu heben. Aus einer recht stabilen Annahme war unser Spiel am Ende zu durchschaubar. Erfreulicherweise haben wir jedoch ganz gut aufgeschlagen und konnten wenigstens somit ein paar Punkte erhaschen.

Die ersten beiden Sätze waren wir leider nur ein besserer Sparringspartner für die Elzer. Und dementsprechend gingen diese beiden Sätze auch schnell und verdientermaßen verloren. Und wenn man mal ehrlich ist, war der dritte Satz nicht viel besser, auch wenn das Satzergebnis was anderes vermuten lässt. Selbst personelle Veränderungen und eine neue Aufstellung erbrachten nicht den gewünschten Effekt. Der Knoten wäre zwar im dritten Satz fast geplatzt, saß aber dann dennoch zu fest.

Was lernen wir jetzt daraus? Selbst als ungeschlagener (ohne Satzverlust) an der Spitze der Liga stehende Mannschaft, spielen sich die Spiele nicht von allein. Man muss jedes Spiel neu angehen und wenn man dann endlich mal einem passablen Gegner Paroli bieten muss, hilft kein Katz-und-Maus-Spiel mehr. Sich mit Fehlentscheidungen lange herumzuschlagen, die Halle, das Ozonloch und vielleicht noch den versalzenen Döner als mögliche Gründe für die eigene schlechte Leistung heranzuziehen ist wirklich nicht sehr zielführend. Jetzt heißt es als Mannschaft zusammen zu stehen und das nächste Spiel gut vorzubereiten.

Das Spiel gegen die Elzer war nicht der Maßstab an dem wir uns messen möchten. Zum Glück haben wir noch ein Spiel, bevor die bis dahin doch sehr gut gelaufene Saison zu Ende geht. In 2 Wochen ist es dann soweit – Showdown in Goldstein!

Hier ein Blick auf das Kopf-an-Kopf-Rennen