Gebührensatzung

am Donnerstag, 11. September 2014 berichtete der Wiesbadener Kurier in seinem Taunussteiner Lokalteil über die Einigung, die der Magistrat der Stadt Taunusstein mit den Vereinen über die Nutzung der städtischen Einrichtungen getroffen hat.

http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/untertaunus/taunusstein/taunusstein-einigt-sich-mit-vereinen-ueber-neue-gebuehrensatzung_14566462.htm

Es ist richtig, dass wir als Vorstand mit den Vertretern des Magistrat u.a. auch Bürgermeister Zehner mehrere Gespräche geführt und uns über die geplante Beteiligung an den Kosten für die Benutzung der Mehrzweck-einrichtungen und für die Nutzung der Sportanlagen und Sportlerheim ausgetauscht haben. Wir haben in diesen Gesprächen signalisiert, dass wir die finanzielle Situation der Stadt anerkennen und uns an den Kosten beteiligen wollen.

Aufgrund sehr enger Zeitpläne war es uns als TSV, der als einziger das Sport- und Jugendzentrum nutzt, aber nicht möglich, eigene Vorschläge in Bezug auf die Höhe der Beteiligung zu machen, diese wurden uns vom Magistrat in Höhe von 50% vorgegeben. Lediglich der Vorschlag der Vereine, eine gestaffelte Anpassung vorzunehmen wurde berücksichtigt. Die Kosten des Sport- und Jugendzentrums sind aufgrund der Größe der Mehrzweckhalle und der schlechten energetischen Ausstattung immens und damit auch die auf den TSV umzulegende Beteiligung von 50%. Zu jeder Zeit haben wir als TSV darauf hingewiesen, dass wir einer Beteiligung in dieser Höhe nicht zustimmen können. Von einer „Einigung“, Herr Bürgermeister, haben wir ein anderes Verständnis!

Auf der Delegiertenversammlung im Juni 2014 haben wir unseren Mitglieds-beitrag erhöht. Diese Erhöhung ist nicht für eine Beteiligung an den städtischen Kosten vorgesehen – auch darauf haben wir den Bürgermeister hingewiesen. Die im Kurier von Bürgermeister Zehner erwähnte Erhöhung würde unsere Mitglieder ein zweites Mal innerhalb kurzer Zeit treffen.

Bleibt abschließend noch zu erwähnen – zu der Abschlussveranstaltung am 01.09.2014 zu der die betroffenen Vereine Taunussteins geladen waren und an denen uns die abschließende „Einigung“ präsentiert wurde, erging keine Einladung an die örtliche Presse – von einer Zustimmung unsererseits wäre dann wohl nicht berichtet worden.