Bleitschter Herren 1 voll in der Spur!

h1-spassSonntags zu einem Punktespiel zu fahren ist schon echt ne Qual. Gerade eben noch die Sendung mit der Maus geschaut und schon muss man sich ins Auto setzen und zumindest mental auf den kommenden Gegner konzentrieren. Zum Glück ging es „nur“ nach Wiesbaden – die Fahrt war somit überschaubar.

Mit Wiesbaden II erwartete uns ein schwerer Gegner, welcher zumindest das erste Spiel des Tages gegen den bis dahin Tabellendritten aus Kalbach für sich verbuchen konnte.

Die Bleischter konnten wie auch am vergangenen Spieltag auf einen voll besetzten Spielerkader zurückgreifen, jedoch mussten wir dieses Mal die Mannschaft ein wenig umbauen, da unser bis dahin gesetzter Zuspieler anderen Verpflichtungen nachzukommen hatte…(das hätte es früher nicht gegeben ;-)).

Somit stand zum ersten Mal in dieser Saison unser Libero Patrick auf der Zuspielposition und Jan wurde kurzerhand zum Libero gekürt! Normalerweise ist es ja so, dass sich personelle Umstellungen in der Spielweise widerspiegeln – hielt sich bei uns aber in Grenzen. Jan hat den Libero-Part wirklich klasse gemeistert und Patrick kann man als altem Zuspielfuchs auch nichts mehr vormachen.

Wiesbaden startete mit guten Angaben und guten Angriffen. Wir hielten mit einer umso besseren Annahme und starken Blockaktionen dagegen. Schnell spielten wir uns einen ordentlichen Vorsprung heraus, den wir aber leider zur Mitte des ersten Satzes wieder hergaben. Dank einer starken kämpferischen Leistung haben wir es am Ende aber dann doch geschafft, den Satz für uns zu entscheiden.

Im zweiten Satz schlich sich dann so langsam der Fehlerteufel in unsere Reihen. Viele unnötige Netzberührungen (die das Schiedsgericht natürlich gesehen hat) und Abstimmungsfehler im Spielaufbau machte es uns schwer unsere Linie wiederzufinden. Zu diesem Zeitpunkt haben jedoch alle Bleischter Spieler eine sehr gute Aufschlagphase erwischt und selbst Wechselfehler (die das Schiedsgericht natürlich nicht gesehen hat) konnten somit ausgebügelt werden. Das es sich auch lohnen kann ab und zu mal auf den Trainer zu hören machte sich bezahlbar…Nach einer chaotischen Phase im zweiten Satz konnten wir uns aber auch wieder zusammenreißen und behielten die Nerven. Der Satz ging verdientermaßen an uns.

Im dritten uns letzten Satz ging es lange hin und her. Mit sehr wuchtigen und starken Aufschlägen der Wiesbadener verloren wir in dieser Phase zu viele direkte Punkte! Weiterhin leistete sich das bis dahin stark spielende Bleischter-Team eine kleine Verschnaufpause, was den Gegner unnötigerweise wiederbelebte (ich sach nur Gerstensaft aus der grünen Mehrwegflasche)! Es gelang uns jedoch gerade in den engen Phasen die wichtigen Punkte zu machen – egal wie! Auch wenn das hieß, dass mal eine kleine, aber lautstarke Verbalentgleisung die bis dahin herrschenden Platzverhältnisse wieder herstellen musste – ein fettes Dankeschön an dieser Stelle an unseren ansonsten immer, wirklich immer, sehr ruhigen und besonnen Mitspieler Gerd!

Als dann noch unser Debütant „Fränk – the Tänk“ im Bleischter Trikot zum Aufschlag schritt, war der Satz so gut wie gewonnen. Harte, gute Aufschläge können ein Spiel gewinnen, auch wenn sie an die Netzkante gehen…

Letztendlich gingen wir auch in dieser Besetzung ungeschlagen vom Feld. Das Training macht sich in allen Mannschaftteilen bemerkbar, auch wenn es manchmal noch an Ball über die Schnur erinnertJ . Mal sehen wie das nächste Spiel ausgeht?!? (Naurod wir kommen!!). Wir sind jedenfalls heiß!

Wir grüßen dann mal von oben!

#Spitzenreiter, Spitzenreiter