Bleischter on fire 6, Bomm()stein 0, Danke! Bitte!

Es macht doch immer wieder Spaß, am Sonntag um 10:00 in der Halle zu stehen….und schon war es mal wieder soweit!
Das letzte Heimspiel der Saison stand an diesem Sonntag ebenso vor der Tür, wie die Mannschaften aus Bommersheim (III) und Idstein. Aufgrund von Erkrankungen und körperlichen Gebrechen war der Kader der Bleischter Mannschaft leicht dezimiert (gerade die Mittelposition hatte keine Möglichkeiten zu wechseln), dennoch ging die Mannschaft positiv ins erste Spiel und somit in den ersten Satz gegen Bommersheim III.
Der Beginn des Spiels verlief etwas schleppend, doch aufgrund weniger Eigenfehler, vor allem im Aufschlag, ging der erste Satz relativ unspektakulär 25:22 an uns.
Im zweiten Durchgang konnten wir uns dann gleich zu Satzbeginn absetzten. Eine konzentrierte Abwehrleistung und die dazugehörige Annahme bildeten die Basis unserer Überlegenheit in diesem zweiten Satz. Hinzu kam, dass der Gegner keinerlei Ambitionen zeigte und somit dieser Satz folgerichtig mit 25:18 an uns ging.
Im dritten Satz haben die Bommersheimer angefangen uns zu ärgern. In Folge des „Einlullens“ vom zweiten Satz waren wir im dritten Durchgang wie in Trance. Zumal Bommersheim in der Abwehr gut stand und wir stets mehrere Anläufe brauchten, um den Punkt zu machen. Bommersheim ging gefühlt erstmalig in diesem Spiel in Führung und lieferte sich bis zum Spielende einen spannenden „Shot-out“ mit uns. Doch irgenwie kramte der V- Gott dann doch noch sein altes TSV-Trikot hervor und hatte Erbarmen mit den Bleischtern und so lautete das Ergebnis im dritten und entscheidenden Durchgang 26:24 für den TSV! Mission 1 des Tages war somit erfüllt.

Bleischter sind ON FIRE!
Die Bleischter dominierten auch das zweite Spiel gegen Idstein und gewannen souverän und deutlich 3:0. Die Sätze sprachen für sich: 25:11, 25:22 und 25:9. In insgesamt 55 Minuten wird Idstein aus der Bleischter Halle katapultiert. Bei Idstein lief nicht viel zusammen, dafür umso mehr bei den Bleischtern. Auch wenn die Personaldecke derzeit alles andere als üppig ist, gelingt es den Bleischtern durch das gute alte Rotationsprinzip auf den einzelnen Positionen doch noch genügend Druck auszuüben, um beide Heimspiele deutlich für sich zu entscheiden. Nebstdem am Ende der Eine und kein anderer froh war, als der dritte Satz des zweiten Spiels endlich fertig war – gut gespielt Bud!
Zu den einzelnen Sätzen gibt es nicht wirklich viel zu berichten. Idstein kam lediglich im zweiten Satz besser ins Spiel, was am Ende aber brotlos war. Kleinere Schwächen unserer einzelnen Blockaktionen ermöglichte es dem Gast ein ums andere Mal zu punkten, aber mittlerweile können wir ganz gut mit solchen Situationen umgehen und entsprechend antworten. Die eingeübte Idsteiner Gesangseinlage des gesamten Kaders an der Grundlinie vor den einzelnen Sätzen konnte auch nicht helfen – gut gebrüllt Löwe, viel Luft um Nix.
Inspiriert vom neu ins Spiel integrierten SuperUniversalAngriff von Fränk alias „the LOBester“, wurden diverse Punkte eingesammelt. Idstein kam mit dieser ausgefuchsten Mischung aus dreckigem, cleveren und glücklichem Spiel an diesem Sonntagmorgen überhaupt nicht zurecht und der ein oder andere Idsteiner Spieler wird sich unzweifelhaft gefragt haben, warum er überhaupt aufgestanden ist.
Kommenden Samstag steht das letzte Spiel der Saison gegen Sackbach auf dem Plan. Für diese und den zweiten Gast aus Bommersheim geht es um den Klassenerhalt. Mal sehen, welche Mannschaft am Ende den Klassenerhalt schafft; obwohl, uns eigentlich egal … 😉

Wenn der letzte Spieltag keine Vielleicht-werden-wir-noch-Vizemeister-Überraschungen mehr bereit hält bleibt’s bei einem guten 3. Platz in BOL West.

…und wir gratulieren den Kollegen von Eintracht Wiesbaden schon mal zum bereits feststehenden Meistertitel!