Badminton startet wieder

Nach einigen Wochen Corona-Pause können wir den Trainingsbetrieb wieder langsam aufnehmen. Wir trainieren wieder zu unseren gewohnten Zeiten ab Mittwoch, 27.05.2020 – zunächst nur das Erwachsenentraining. Für das Training sind folgende wichtige Informationen unbedingt umzusetzen, die sich an den Richtlinien des DOSB und den Vorgaben des Deutschen Badminton-Verbandes e.V. ergeben:

Teilnahme

  • Es dürfen nur symptomfreie Spieler in die Halle kommen!
  • Personen, die einer Risikogruppe angehören, wird empfohlen, das Training übergangsweise noch nicht zu besuchen.

Ankunft

  • Bitte einzeln zur Sporthalle kommen, keine Fahrgemeinschaften.
  • Bereits in Sportkleidung erscheinen. Umkleiden und Duschen bleiben geschlossen.
  • Türen mit Ellenbogen öffnen.
  • Hände waschen / desinfizieren.
  • Taschen / Getränke mit ausreichend Abstand zu anderen am Rand der Halle deponieren.

Spiel

  • Es darf nur zu zweit trainiert werden (Einzelfeld), keine Doppel.
  • Bälle, die in ein anderes Feld fliegen, dürfen nur von den dort spielenden Spielern zurückgespielt werden (ohne Handkontakt, Ball nur mit Schläger spielen).
  • Man spielt mit seinem Ball, bis dieser nicht mehr spielbar ist.
  • Es muss jeweils 1 Meter Abstand zum Netz gehalten werden, um insgesamt den Sicherheitsabstand von 2 Metern jederzeit zu gewährleisten. Es werden entsprechende Markierungen auf den Feldern angebracht.
  • Abklatschen ist wie jeder andere Körperkontakt nicht erlaubt.

Abfahrt

  • Halle einzeln verlassen, Ellenbogen für die Türen nutzen.

Weitere Informationen

  • Alle Veranstaltungen (Abteilungsversammlung, Feiern, Liga-Betrieb, Turniere, …) sind bis auf weiteres ausgesetzt. Es besteht Hoffnung, dass sich dies im Herbst wieder ändert.
  • Die Gruppengröße im Training muss angepasst werden. Die Spieler werden bei Bedarf in 2 Gruppen auf Mittwoch und Freitag aufgeteilt.

Zum Nachlesen anbei noch die Kurzübersicht der Leitplanken des DOSB.

Die zehn Leitplanken des DOSB

  1. Distanzregeln einhalten
    Ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den anwesenden Personen trägt dazu bei, die Übertragungswahrscheinlichkeit von Viren deutlich zu reduzieren. Auf Grund der Bewegung beim Sport ist der Abstand großzügig zu bemessen.
  2. Körperkontakte auf das Minimum reduzieren
    Auf Händeschütteln, Abklatschen, in den Arm nehmen und Jubeln oder Trauern in der Gruppe wird komplett verzichtet. Die Austragung von Zweikämpfen, z. B. in Spielsportarten, sollte unterbleiben oder auf ein Minimum reduziert werden. In Zweikampfsportarten kann ggf. nur Individualtraining stattfinden.
  3. Freiluftaktivitäten präferieren
    Sport und Bewegung an der frischen Luft erleichtern das Einhalten von Distanzregeln und reduzieren das Infektionsrisiko durch den permanenten Luftaustausch. Spiel- und Trainingsformen sollten, wenn möglich, auch von traditionellen Hallensportarten im Freien durchgeführt werden.
  4. Hygieneregeln einhalten
    Häufigeres Händewaschen, die regelmäßige Desinfektion von stark genutzten Bereichen und Flächen sowie der Einsatz von Handschuhen kann das Infektionsrisiko reduzieren. In einigen Sportarten kann ggf. sogar der Einsatz von Mund-Nasen-Schutzmasken erwogen werden.
  5. Umkleiden und Duschen zu Hause
    Die Nutzung von Umkleiden und Duschen in Sporthallen und Sportvereinen wird ausgesetzt.
  6. Fahrgemeinschaften vorübergehend aussetzen
    In der Übergangsphase sollte auf die Bildung von Fahrgemeinschaften zum Training und zu Wettkämpfen verzichtet werden. Ebenso ungeeignet ist der Einsatz von Minivans.
  7. Veranstaltungen wie Mitgliederversammlungen und Feste unterlassen
    Um die Distanzregeln einzuhalten, sollten derzeit keine sozialen Veranstaltungen des Vereins stattfinden. Die Bundesregierung hat es Vereinen kurzfristig gestattet, ihre Mitglieder-versammlungen im Bedarfsfall auch digital durchzuführen.
  8. Trainingsgruppen verkleinern
    Durch die Bildung von kleineren Gruppen beim Training, die im Optimalfall dann auch stets in der gleichen Zusammensetzung zusammenkommen, wird das Einhalten der Distanzregeln erleichtert und im Falle einer Ansteckungsgefahr ist nur eine kleinere Gruppe betroffen bzw. mit Quarantäne-Maßnahmen zu belegen.
  9. Angehörige von Risikogruppen besonders schützen
    Für Angehörige von Risikogruppen ist die Teilnahme am Sport ebenfalls von hoher Bedeutung. Umso wichtiger ist es, das Risiko für diesen Personenkreis bestmöglich zu minimieren. In diesen Fällen ist nur geschütztes Individualtraining möglich.
  10. Risiken in allen Bereichen minimieren
    Dieser Punkt ist insbesondere ein Appell an den gesunden Menschenverstand. Wenn man bei einer Maßnahme ein ungutes Gefühl hat, sich über die möglichen Risiken nicht im Klaren ist, sollte darauf verzichtet werden und alternativ eine risikofreie Aktivität gesucht werden.