50 Jahre Rhönrad in Taunusstein

50 Jahre Rhönrad in Taunusstein

DANKE ALLEN MITWIRKENDEN UND HELFERN

Die 50 Jahre Veranstaltung war eine einmaliger, phantastischer Erfolg für den Rhönradsport in Taunusstein. Die Rhönradler werden noch einige Zeit brauchen, um ihre Leistung die in den 3 Stunden in Wiesbaden und beim Empfang mit dem Ministerpräsidenten im Taunus gezeigt und geboten wurden wurden richtig einzuordnen. Die sporlichen Leistungen und der Programmablauf werden von den ÄLTEREN noch über das bisherige Highligth, der WM in Limburg gestellt. Demnächst wird ein Bildband vom Rhönradfotografen Bart Treuren erscheinen und der Film zur 50 Jahre Show ist auch bei Stefan Serth in der Vorbereitung.

WK vom 10.9.

WIESBADEN – Es ist ein rauschendes Fest, das in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit gefeiert wird. Und eine Liebeserklärung par excellence: an das Rhönrad. Angespornt von der Stimmung in der Halle, die mit 2000 Besuchern restlos ausverkauft ist, geben die vielen Aktiven und ein endlos großes Helferteam bei der „Memory of Dreams“, der Show, mit der 50 Jahre Rhönrad Taunusstein gefeiert wird, ihr Bestes. Scheinbar mühelos, mit faszinierender Leichtigkeit und gleichzeitiger Athletik demonstrieren der Nachwuchs und die Aktiven sowie amtierende und ehemalige Weltmeister ihr Können mit dem rund 40 Kilogramm schweren Sportgerät. Hinzu kommen ausgeklügelte Choreografien und fantasievolle Kostüme, die ebenso wie besonders gewagte akrobatische Einlagen mit spontanem Zwischenapplaus anerkannt werden. Es sind kleine „Piraten“, die mit ihren mutigen Darbietungen erahnen lassen, dass sie eines Tages – viel Disziplin und Training vorausgesetzt – solche Leistungen wie Carsten Heimer, der amtierende Weltmeister im Geradeturnen, zu vollbringen vermögen.

Kein Sport für Feiglinge

Die dreifache Weltmeisterin Kira Homeyer steht ihm in nichts nach, und bei Jule Petsch, der Weltmeisterin mit dem Cyr, jenem nur aus einem Reifen bestehenden Akrobatikgerät, das an einen überdimensionierten Hula-Hoop-Reifen erinnert, verschlägt es auch Hessens Innen- und Sportminister Peter Beuth den Atem. Nicht anders ergeht es den Gästen beim Auftritt von Sarah Metz und Tim Calmano (Weltmeister Mannschaft) und der „Anziehnummer“ von „Mr. Rhönrad“ Wolfgang Bientzle. Begleitet von der Musik der Wiesbadener Band „Glow“, in der unter anderem Alex Auer, der Gitarrist von Xavier Naidoo, mit von der Partie ist, verzaubern neben Elfen und Gnomen, Minions und Würmern auch Katja Homeyer samt Assistenzhund Nelli und viele, viele andere das Publikum. Der Moderator Jörg Brandmayer muss gar nicht erst betonen, dass die Show-Acts „der Hammer“ sind. Das gilt übrigens auch für die mehr als 70 Seiten starke Festschrift, die die Erfolgsgeschichte des TSV Bleidenstadt, des SV Neuhof und des Fördervereins Rhönrad Taunusstein akribisch nachzeichnet. Und eine Hommage auch an „Turnvater“ Fritz Fuchs ist, der vor 50 Jahren die erste Rhönrad-Gruppe in Taunusstein aufbaute. Die Folge: eine Erfolgsbilanz mit mehr als 70 ersten Plätzen bei Deutschen Meisterschaften, 42 Siegen bei Deutschen Jugendmannschaften, 51 Senioren-Weltmeistern und 24 Junioren-Weltmeistern. Und das sind natürlich noch längst nicht alle der erturnten Titel…

Die Trägervereine geben sich selbstbewusst: In Sachen Rhönrad-Sport ist Taunusstein „der Nabel der Welt“. Kein Sport für Feiglinge, sagt man, sondern ein Höchstleistungssport, bei dem Akrobatik auf höchstem Niveau zum Tragen kommt. Nicht zuletzt deshalb würden es die Vereine der Rhönrad-Metropole Taunusstein begrüßen, wenn der Rhönrad-Sport olympische Disziplin würde.

Hätten die Besucher in der Wiesbadener Sporthalle über diesen Wunsch abstimmen dürfen, sie hätten ihm ohne jeden Zweifel stattgegeben: Die vierstündige „Memory of Dreams“ unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Volker Bouffier beseitigt jeden etwaig vorhandenen Zweifel an der herausfordernden Sportlichkeit und den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Rhönrads.

Folgender Lesebrief, der ansonsten sehr sparsamen Pressemeldungen erreichte uns.