29. Spieltag: SV Niederseelbach – TSV Bleidenstadt 1:0

05.05.2019

Der TSV baut nach der Halbzeit erneut ab und muss sich kampfstarken Niederseelbachern geschlagen geben, die mit dem Heimsieg den Nichtabstieg perfekt machten.

Nach dem verkorksten Heimspiel gegen den SV Wallrabenstein, war der TSV beim SV Niederseelbach auf Wiedergutmachung aus. Trainer Frank Wilde musste allerdings auf den erkrankten Flügelflitzer Jannik Golle verzichten. So ergab es sich, dass der etatmäßige 6er Freddy Ringleb im linken Mittelfeld aufgeboten wurde.

Der TSV war in der ersten Halbzeit von Beginn an tonangebend. Niederseelbach stand auf dem ohnehin schon kleinen und engen Platz sehr tief und ließ den Bleischtern wenig Platz zum kombinieren. Trotzdem ließ man den Ball gut in den eigenen Reihen laufen und erspielte sich im ersten Durchgang einige gute Gelegenheiten. Aber sowohl Hirschbiegel, als auch Buhrdorf scheiterten aus kurzer Distanz knapp. Der Gastgeber fiel in Halbzeit eins nur durch überharte Zweikampfführung und Eckbälle auf, kam aber nur zu einer ordentlichen Gelegenheit.

Im zweiten Durchgang merkte man, dass Niederseelbach alles in dieses Spiel hineinwarf. Den Bleischtern fiel nach vorne nicht mehr wirklich viel ein. Kurz nach der Pause rettete der Pfosten den bereits geschlagenen Keeper Wiencke. Der TSV versuchte weiterhin spielerisch vor des Gegners Tor zu kommen aber die massierte SVN-Defensive lief nun auf allen Zylindern. In der 70. Minute ließ man den Gegner bis zum eigenen 16er gewähren und Spielertrainer Falkenberg erzielte aus knapp 16 Metern das Tor des Tages. In der Folge mussten Buhrdorf mit Leistenproblemen und der mit Erkältung ins Spiel gegangene und ausgepumpte Ringleb vom Feld. Doch auch die Wechsel brachten nicht die erhoffte Wende. So musste man sich einem spielerisch deutlich schwächeren aber kämpferisch überlegenen Gegner geschlagen geben.

Fazit: Heute musste man sich einem spielerisch deutlich schwächeren aber kämpferisch überlegenen Gegner geschlagen geben. Es bleibt zu hoffen, dass das Gespräch innerhalb der Mannschaft nach dem Spiel Früchte trägt und man sich wieder auf alte Tugenden beruft. Nächste Woche gegen Presberg gilt es, nicht nur spielerisch zu überzeugen, sondern auch kämpferisch alles in die Waagschale zu werfen, um gegen unangenehm zu bespielende Rheingauer zu siegen.

Kader: Wiencke (TW), Eberhardt, Utsch, Bretschneider, Karstat, Buhrdorf (C), Flemming, Hirschbiegel, Ringleb, F., Nogly, Radanovic, Schneider, Getto, Heisserer

Tore: Fehlanzeige

F. Ringleb