14. Spieltag: TuS Kubach – TSV Bleidenstadt 1:0 (1:0)

10.11.2018 Trotz starker Vorstellung, die Ergebniskrise hält auch in Kubach an!

Die Begegnung begann zunächst ausgeglichen, beide Defensiven hatten alles unter Kontrolle und ließen keine Tormöglichkeiten zu. Nach gut zehn Minuten hatten die Gastgeberinnen etwas mehr Spielanteile, das TSV-Team beschränkte sich in dieser Phase auf Konter, die zwar sehr gefällig vorgetragen wurden, aber ihr Ziel nicht vollends fanden. In der 22. Minute dann der Führungstreffer der Gastgeberinnen durch Lina Eichhorn, die mustergültig im Strafraum frei gespielt wurde und mit einem satten Schuss aus 10 Metern einnetzte. Das war die einzige Unachtsamkeit der TSVDefensive, die prompt bestraft wurde. Unbeeindruckt vom Rückstand legte die Mannschaft nun zu, eroberte früh den Ball und brachten die Gastgeberinnen in Bedrängnis. In der 32. Minute musste Darlene König im Kubacher Tor mit einer Glanzparade ihr ganzes Können aufbieten, um den von Annika Kobusch getretenen Ball aufs lange Eck zu entschärfen. Bis zum Seitenwechsel ergaben sich weitere Möglichkeiten für das TSV-Team, hier konnte die Gastgeberabwehr oft nur in letzter Not klären.

Nach dem Seitenwechsel übernahm sofort der TSV das Geschehen, Kubach wurde in der eigenen Hälfte festgenagelt. Hier und da ein Konter der Gastgeberinnen, die aber allesamt konsequent rechtzeitig unterbunden wurden. Trotz der klaren Feldüberlegenheit kamen nur wenige Angriffe des TSV in die gefährliche Zone, Abschlüsse blieben Mangelware oder verfingen sich in der immer dichter werdenden Abwehr der Gastgeberinnen. Auch bei den zahlreichen Eckstößen des TSV ergaben sich keine hundertprozentigen Gelegenheiten. Mitte der zweiten Hälfte hatte erneut Annika Kobusch die Möglichkeit zum Ausgleich, allerdings landete ihr Schuss am Außennetz. Auch die sehenswerten Abschlüsse von Natascha Ebert und Christina Rempel fanden nicht ihr Ziel. In den letzten 20 Minuten verteidigten die Gastgeberinnen oft zu neunt den eigenen Strafraum, um das Ergebnis irgendwie über die Zeit zu retten. Dem TSV-Team sollte trotz Riesenengagement und drückender Überlegenheit bis zum Ende der Begegnung kein Tor mehr gelingen.

Fazit: Unerklärlich, warum der Ball zurzeit nicht in des Gegners Tor will.

Werner Gebauer