12. Spieltag: SSV Hattenheim – TSV Bleidenstadt 1:0 (1:0)

27.10.2018 TSV-Frauen unterliegen nach schwacher Vorstellung dem SSV Hattenheim!

Nicht wieder zu erkennen war das Team im Vergleich zu den letzten ansprechenden Auftritten. Die Mannschaft fand auf dem ungewohnten Hartplatz in Hattenheim nie richtig zu ihrem Spiel und musste bereits in der 8. Minute den alles entscheidenden Treffer der Gastgeberinnen durch Jeannine Wenzl aus kurzer Distanz hinnehmen. Die Gastgeberinnen bestimmten weiterhin das Geschehen und das Spiel fand zumeist in der TSV-Hälfte statt, jedoch ohne größere Möglichkeiten für Hattenheim. In der 30. Minute bot sich für Annika Kobusch eine gute Einschussmöglichkeit zum 1:1 Ausgleich, die sehr aufmerksame Selina Hruby im Tor der Gastgeberinnen vereitelte den möglichen Treffer in höchster Not. Bis zum Seitenwechsel plättscherte die insgesamt schwache Partie vor sich hin, keines der beiden Teams war in der Lage, sich gute Tormöglichkeiten herauszuarbeiten. Ein dicker Abwehrpatzer reichte den Gastgeberinnen, um mit 1:0 in die Pause zu gehen.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich weder am Niveau der Begegnung noch an der lauen Vorstellung des TSV etwas. Behäbiges Herausrücken aus der eigenen Hälfte spielte den Hattenheimerinnen ab und an in die Karten, um aus deren Sicht die ersten Gelegenheiten für weitere Treffer zu bekommen. Vanessa Ohler im TSV-Tor hatte hier Gelegenheit, sich mehrfach auszuzeichnen. Es dauerte bis Mitte der zweiten Hälfte, ehe auch das TSV-Team zu ernstzunehmenden Möglichkeiten kommen sollte. Hier konnte sich wiederum Selina Hruby hervortun und den Spielverderber spielen.

In den letzten zwanzig Minuten verteidigten die Gastgeberinnen die knappe Führung, verließen sich auf Konter und schaukelten so die Partie nach Hause. Vom TSV-Team kam hier insgesamt zu wenig, die häufigen Abspielfehler in der Vorwärtsbewegung unterbanden immer wieder den eigenen Spielfluss oder das Klein-Klein verhalf den Gastgeberinnen zum schnellen Ballgewinn und somit zu Kontern. Das ungewohnte Geläuf war hier sicher ein Aspekt, aber nicht der Grund für viele Unzulänglichkeiten im Spielaufbau. Da keines der beiden Teams im zweiten Durchgang einen Treffer erzielen konnte, blieb es beim knappsten aller Ergebnisse.

Fazit: In einer von beiden Seiten schwachen Partie hat der glücklichere gewonnen.

Werner Gebauer