11. Spieltag: TSV Bleidenstadt – FC Hettenhain 2:1

06.05.2017   2:1 Sieg im Nachbarschaftsduell gegen Hettenhain!

Das TSV-Team behielt auch gegen den stark verbesserten Gast aus Hettenhain die Oberhand und verteidigte zumindest vorrübergehend Rang drei in der Tabelle. Beide Mannschaften fanden schnell in die Begegnung und versuchten jeweils mit ihren Mitteln das Angriffsspiel zu beleben. Dabei erwischte das TSV-Team den besseren Start nach gespielten sieben Minuten. Ece Eyyupoglu konnte sich energisch am linken Flügel durchsetzen und eine maßgenaue Flanke auf den Kopf der eingelaufenen Hasti Barogh servieren, die ihrerseits unhaltbar zum 1:0 einköpfte. Auch in der Folgezeit lagen die besseren Möglichkeiten bei der TSV-Elf. Die wohl größte Gelegenheit auf 2:0 zu erhöhen vereitelte allerdings Sina Jurka, als sie mit einem Riesenreflex gegen Anette Gebauer abtauchte und den sicheren Torerfolg verhinderte.

Mit zunehmender Spielzeit gelang es Hettenhain immer besser das TSV-Spiel zu unterbinden und selbst immer wieder gefährlich nach vorne zu kombinieren. Hier wackelte die TSV-Abwehr einige Male, konnte aber immer in letzter Sekunde gerade noch klären. Das an diesem Tag insgesamt enttäuschende Mittelfeldspiel der TSV-Frauen verschaffte den Gästen oftmals Vorteile und so musste die TSV-Abwehr Schwerstarbeit verrichten. Im Anschluss an einen Eckstoß in der 37. Minute behielt Vanessa Ebert die Übersicht und verwandelte ein Zuspiel von Anette Gebauer aus zehn Metern unhaltbar zur 2:0 Pausenführung.

Auch nach dem Seitenwechsel war zu befürchten, dass sich die Hettenhainer Mannschaft vehement gegen die drohende Niederlage und den zu befürchtenden Abstieg stemmen würde. Der Zugriff im Bleidenstadter Mittelfeld hielt sich auch über weite Strecken der zweiten Hälfte in Grenzen und so konnten die Hettenhainer Spielerinnen immer wieder für Gefahr sorgen. In der 65. Minute vereitelte Jeannette Wollny im Tor des TSV mit einer Glanztat den Anschlusstreffer, als sie einen von Veronika Voit, aus kurzer Distanz abgefeuerten Ball, gerade noch ans eigene Gebälk lenkte und somit Retterin in höchster Not wurde.

Nach 72 Minuten dann doch der Anschlusstreffer zum 2:1 durch Angelina Meyer. Ein aus dem Halbfeld getretener Freistoß in den TSV-Strafraum wurde beim Klärungsversuch unglücklich nach hinten verlängert und fiel der Hettenhainerin direkt vor die Füße, die dann keine Mühe mehr hatte. Der Wachrüttler zeigte danach aber Wirkung, die Mannschaft besann sich wieder mehr auf die eigenen Stäken und kontrollierte die Partie besser. Bis Spielende versuchten zwar beide Teams weitere Treffer zu erzielen, Topgelegenheiten gab es weder hüben noch drüben. Unterm Strich zwar kein unverdienter Sieg gegen gute Hettenhainerinnen, für die kommenden Aufgaben aber insgesamt zu wenig.

Werner Gebauer