10. Spieltag: TSV Bleidenstadt – 1.FFC Geisenheim 0:1 (0:0)

18.11.2017   TSV-Team verpasst nur knapp eine Überraschung!

Lediglich acht Minuten waren es am Ende, die dem TSV-Team gegen das zweitbeste A-Liga Team und Mitfavoriten, für einen Punktgewinn fehlten. Beide Teams starteten gut in die Partie, Geisenheim wirkte spielstärker und konnte so mehr Spielanteile für sich verbuchen. Das TSV-Team spielte sehr diszipliniert und setzte die Zielvorgaben in die Tat um. Daraus resultierte, dass Geisenheim im ersten Durchgang kaum zu nennenswerten Torszenen kam, einzig und allein nach Ecken gab es Gefahr für das TSV-Gehäuse. So rettete Jeannette Wollny nach einem Gestocher auf der Linie. Ein Freistoß für die Gäste am Strafraum verfehlte ebenso das Gehäuse wie einige Schüsse aus der Distanz. Das TSV-Team wusste bei Ballgewinn im Mittelfeld zu gefallen und spielte schnörkellos nach vorn, hier fehlt noch ein wenig die Erfahrung, um dies auch in Treffer umzumünzen. Geisenheim hatte im ersten Durchgang zwar mehr vom Spiel, unverdient war das Unentschieden zur Pause jedoch nicht.

Auch in Hälfte Zwei das gleiche Bild wie in Durchgang Eins, Geisenheim kombinierte besser, das TSV-Team stemmte sich dagegen. Mit zunehmender Spielzeit drückten die Geisenheimerinnen das TSV-Team immer mehr in die eigene Hälfte und erhöhten den Druck. Auch diese Phase überstand das TSV-Team unbeschadet, wenn auch hier und da das Glück bedient werden musste. Mitte des zweiten Spielabschnitts hatte das TSV-Team zwei sehr gute Kontermöglichkeiten. Beide Situationen konnten aber gerade noch so von der Gästeverteidigung geklärt werden. Die Entscheidung zu Gunsten der Gäste zum 0:1 fiel in der 82. Minute durch Franziska Kreutz. Ein umstrittener Freistoß an der Strafraumgrenze nach einem Handspiel, hier waren eindeutig die Kriterien für ein strafbares Handspiel nicht erfüllt, brachte die Entscheidung und das Tor des Tages. Der Ball schlug unhaltbar unter der Latte im TSV-Gehäuse ein.

Fazit: Geisenheim tat sich schwer, ging unterm Strich als verdienter Sieger vom Platz. Mit etwas mehr Glück in der 82. Minute wäre beinahe dem kämpferisch guten TSV-Team eine Überraschung gelungen.

Werner Gebauer