10. Spieltag: FSV Bad Schwalbach – TSV Bleidenstadt II 3:1 (1:1)

Bleidenstadt verliert Auswärtsspiel gegen totgeglaubte Kurstädter.

In Seitzenhahn musste man aufgrund der Umbaumaßnahmen im Heimbachtal bei wiedrigen Wetterverhältnissen antreten. Bleidenstadt II mit einer sehr gut besetzten Mannschaft nahm dabei zu Beginn das Heft in die eigene Hand. Der Ball lief gut in den eigenen Reihen, im Mittelfeld bestimmte Manuel Schneider das Spielgeschehen. Zweikampfstark und mit enormer Präsenz gegen die erfahrenen Schwalbachkicker Dominigg/Hassa belohnte sich Schneider nach schönem Doppelpass mit einem satten Abschluss zur wichtigen 1:0 Führung in Minute 15.

Bleidenstadt verpasste es Nachzulegen und den vollkommen unsicher wirkenden Keeper der Schwalbacher zu überwinden, mit dem Pausenpfiff tauchte der ehemalige Bleischter Pascal Mzenga vor Lars Himmer auf und konnte zum 1:1 ausgleichen.

Nach der Halbzeit bestimmte weiterhin Bleidenstadt das Spielgeschehen, Bad Schwalbach wirkte wie ein angeschlagener Boxer, Bleischt versäumte es einfach den letzten Hieb zu setzen, es hätte locker 1:4 stehen können, wäre man sorgfältiger mit seinen Chancen umgegangen.

Doch so kam es wie es kommen musste, vorne die Buden nicht selbst gemacht und immer wieder unglückliche Schiedsrichterentscheidungen gegen Bleischt schenkten Bad Schwalbach die zweite Luft. In der 65. Spielminute tauchte Mzenga erneut vor dem TSV Gehäuse auf und bewies abermals seinen Killerinstinkt, 2:1 die Führung für die Gastgeber.

Nun brach Bleidenstadts Moral, man lief zwar noch mal an, die vielen ausgelassenen Chancen ließen aber den eigenen Glauben an eine Wende schwinden, Bad Schalbach jetzt mit enorm viel Power bestrafte jeden Fehler mit brandheißen Kontern, was Normans Jungs Körner in der Rückwärtsbewegung kostete. Mit der letzten Aktion erhöhte Bad Schwalbach auf 3:1.

Fazit: Festhalten lässt sich, dass Bleidenstadt dieses Spiel entschieden hat, denn wäre man mit den eigenen Chancen besser umgegangen, wäre Bad Schwalbach gar nicht mehr in den Genuß gekommen sich in der zweiten Halbzeit in einen Rausch zu spielen. Diese waren am Ende brutal effizient und abgezockt, Bleidenstadt lässt Punkte unnötig liegen.

E. Walk