09. Spieltag: TSV Bleidenstadt – SG Thalheim/Wilsenroth 0:1

22.04.2017   Enttäuschende Heimniederlage nach schwacher Leistung!

Im Gegensatz zum Vorspiel, als man den Gegner auf dessen Platz noch klar beherrschte und mit 7:2 abfertigte, gab es im Rückspiel eine nicht erwartete Niederlage. Bereits zu Beginn der Partie setzten die Gästespielerinnen bei Kontern gehörige Nadelstiche und ließen die umformierte TSV-Deckung ein ums andere Mal schlecht aussehen. Hierbei ergab sich nach einer viertel Stunde eine gute Chance, die aber, überhastet abgeschlossen, nicht ihr Ziel fand. Erst nach einer halben Stunde fanden die TSV-Spielerinnen etwas besser ins Spiel und brachten mehr Torgefahr zu Stande. Insgesamt boten sich bis zur Pause drei gute Einschussgelegenheiten, die allerdings allesamt von der sehr guten Gästetorhüterin Eva Stahl vereitelt wurden. Thalheim blieb bis zur Pause immer in Lauerstellung und wirkte dabei stets gefährlich. Insgesamt gesehen fanden die TSV-Spielerinnen, vor allem im Spiel nach vorne, bis zur Pause nur wenige Mittel, um der Partie entscheidende Impulse zu geben.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spiel nicht viel, Thalheim verlegte sich mehr auf Konter, das TSV-Spiel blieb weiterhin limitiert. Oftmals träge im Spielaufbau, beginnend bei der Hintermannschaft, viele Fehlpässe im Mittelfeld, wenig Dynamik nach vorne und erneut Abstimmungsprobleme in der Deckung; das alles trug letztlich zur Niederlage bei. Denn nach 70 Minuten bestraften die Gäste mit dem Tor des Tages durch Marie Klink, die nach mehreren Fehlern die Gunst der Stunde nutzte und von der Strafraumgrenze verwandelte, das TSV-Team. In der verbleibenden Zeit erhöhten die TSV-Frauen zwar den Druck auf das Gästegehäuse, gingen aber bis Spielende leer aus. Es fehlten ein paar Zentimeter oder die bereits erwähnte Eva Stahl parierte alles. Ein vergebener Konter nach 80 Minuten war die beste Gelegenheit der Gäste in der zweiten Hälfte. Mit einem „zumindest torloses Unentschieden“ hätte man auf Grund der gezeigten Leistung bei der Partie wohl leben können, ganz unverdient ist der knappe Gästesieg aber auch nicht.

Werner Gebauer