08. Spieltag: TSV Bleidenstadt – MFFC Wiesbaden 0:4 (0:1)

06.10.2018 Talfahrt der TSV-Damen hält auch gegen den Tabellenletzten an!

Mit dem Spiel gegen den Tabellenletzten kassierte das Team die dritte herbe Niederlage in Folge bei insgesamt 15 Gegentreffern in drei Spielen. Total von der Rolle würde auch passen. Die Gäste waren über die gesamte Partie die bessere Mannschaft mit den besseren Gelegenheiten. So passte es ins Bild, dass das 0:1 in der 19. Minute von Binta Jassy mit Unterstützung der TSV-Torfrau den Weg ins Tor fand, als diese einen Fangfehler produzierte und der Ball hinter ihr ins Tor fiel. Die Gäste wirkten deutlich agiler, das TSV Mittelfeld lief fast nur hinterher und so hingen die TSV-Angreiferinnen oftmals in der Luft. Auf Grund dieser Tatsache entwickelten sich auch keine großartigen Torszenen, da lag der Vorteil klar auf Seiten der Gäste. Die 1:0 Pausenführung der Gäste war zwar verdient, aber wie so oft in den letzten Spielen auf kuriose Weise zustande gekommen.

Mit dem knappen Rückstand aus der Pause gekommen und dem Mut, wenigstens irgendwie einen Punkt zu retten, war das Team um Schadensbegrenzung bemüht. Allerdings sollte in der 50. Minute durch ungeschicktes Eingreifen einer Abwehrspielerin des TSV mit dem fällig gewordenen Strafstoß, getreten von Lilly Eckhardt, der zum 2:0 für die Gäste führte, der nächste Paukenschlag folgen. Das war schon eine gewisse Vorentscheidung zu Gunsten der Gäste. Das TSV-Spiel erlahmte Zusehens, klare Torchancen gab es so gut wie keine und die TSV Defensive wackelte ein ums andere Mal. In der 65. Minute dann der Treffer zum 3:0 für die Gäste, erzielt von Hiba Kahil, wieder war ein unnötiger Ballverlust in der Abwehrreihe des TSV die Ursache des Gegentreffers. Ein verunglückter Abstoß in der 80. Minute verwertete Susann Arnold zum 4:0 Endstand. In der verbleibenden Spielzeit hatte das TSV-Team Glück, dass die Gäste ihre guten Chancen nicht in weitere Treffer ummünzen konnten.

Fazit: Im Moment befindet sich das TSV-Team, bedingt durch viele Ausfälle, weit weg von der Normalform.

Werner Gebauer