07. Spieltag TSV Bleidenstadt – SG Weilmünster/Laubuseschbach 4:5

05.11.2016   Zwei Eigentore binnen fünf Minuten ermöglichen den Gästen drei Punkte.

Das Spiel nahm sofort rasant Fahrt auf. Mit dem ersten Angriff bot sich bereits für Anette Gebauer die Gelegenheit zur 1:0 Führung, allerdings rutschte ihr bei der Volleyabnahme der Ball etwas über den Fuß und landete neben dem Tor. Beim direkten Gegenangriff machten es die Gäste gleich richtig und überlisteten die unorganisierte TSV-Abwehr in der 2. Minute durch Aylin Usludur zur 1:0 Führung. In der Folge spielten beide Teams weiter nach vorn, wobei die Gäste den sichereren Abwehrblock bildeten. Die TSV-Deckung wurde mehrfach düpiert und fand einfach nicht die richtigen Mittel, nahm aber zunächst keinen weiteren Schaden. Nach 17 Minuten konnte Olivia Schwertfeger ein Zuspiel von Kim Winkelmann aufnehmen, das Laufduell gegen ihre Gegenspielerin gewinnen und unhaltbar an der Torfrau vorbei zum 1:1 ausgleichen.

Die nächsten beiden Böcke in der TSV-Abwehr wurden allerdings durch die Gäste bestraft. Zunächst erzielte Johanna Zibuschka in der 22. Minute die 2:1 Führung, nur drei Minuten später ließ Aylin Usludur das 3:1 folgen. Um weiteren Schaden abzuwenden, wurde Kim Winkelmann ins Abwehrzentrum beordert. Sie übernahm nun die Organisation und verhalf der Abwehr zu mehr Sicherheit. Hinten keins mehr fangen und vorne weitermachen war nun die Devise, was auch in der 33. Minute durch Olivia Schwertfeger gelang, als sie ein zu kurzes Rückspiel zur Gäste-Torfrau erlief, diese umspielte und auf 2:3 verkürzte. Bis zum Seitenwechsel ging es hin und her, wobei keine der beiden Mannschaften mehr erfolgreich war.

Nach dem Seitenwechsel ging es sofort gut los, die Gästetorfrau konnte eine scharfe Flanke nur abklatschen, Lara Calmano war zur Stelle und markierte in der 46. Minute den Ausgleich. Alles wieder auf Start. Zwei Eckstöße der Gäste, zunächst in der 51. Und dann in der 56. Minute und die daraus resultierenden Eigentore zum 3:4 und 3:5 brachten die Gäste auf die Gewinnerstraße. Der Tag war nun endgültig gebraucht. In den darauffolgenden Minuten leichte Schockstarre, aber kein Grund aufzugeben. In der 82. Minute verkürzte Olivia Schwertfeger auf 4:5, nachdem sie von Ece Eyyuepoglu mustergültig eingesetzt wurde. Trotz einiger vielversprechender Angriffe wollte der Ausgleich aber nicht mehr gelingen. Eine löchrige Abwehr zu Beginn des Spiels, später zwei Missgeschicke, 6 Tore erzielt und 5:4 verloren. Hätte nicht sein müssen.

Werner Gebauer