04. Spieltag: SV Wispre Lorch II vs. TSV Bleidenstadt III 1:2 (1:2)

Wichtiger Sieg im Kampf um Platz 8!

Mit einer starken kämpferischen Leistung hat unsere Dritte, diesmal verstärkt durch den „Heimkehrer“ Dominik Schmidt, den zweiten Sieg in Folge eingefahren. Dabei hätte dieser noch wesentlich deutlich ausfallen müssen.

Unser Team begann konzentriert und kontrollierte die Partie von Beginn an. Umso überraschender dann in der 24.Minute die Führung der Gäste. Christoph Lorenz, der im Tor aushalf, zögerte ein wenig beim Herauslaufen, und der clevere Spielertrainer Ilic vollendete aus spitzem Winkel.

Nur 2 Minuten später schien für unsere Dritte die Partie eine unheilvolle Wende zu nehmen. Nach einem harmlosen Foul im Mittelfeld bildete sich eine Spielertraube, und zur Verwunderung aller zog der Schiedsrichter gegen Abraham Rot wegen angeblicher Spielerbeleidigung. Es waren wohl einige harte Worte gefallen, aber von beiden Seiten.

Rückstand und in Unterzahl, doch das schien unser Team wach zu rütteln und es erspielte sich jetzt einige Chancen. In der 38.Minute dann der hochverdiente Ausgleich, den Riad mit einem berechtigten Foulelfmeter erzielte.

Die Schlußphase der 1.Halbzeit wurde dann turbulent. In der 42.Minute musste der gegnerische Torwart nach einer Notbremse an Sherzad ebenfalls mit Rot vom Platz, den anschließenden Freistoß verwandelte Michi Schifferer mit einem Heber über die Mauer zur 2:1 Führung.

Nach der Pause vergab zunächst Ayoubi alleinstehend vor dem Ersatztorwart, ehe Lorch wieder mit Einzelaktionen besser in die Partie kam. Doch nach 60 Minuten waren unsere Jungs klar feldüberlegen, vergaben reihenweise erstklassige Chancen und hätten die Partie frühzeitig entscheiden können, ja müssen. So blieb es trotz eines 2.Platzverweises für Lorch bis zum Schlußpfiff eine Zitterpartie.

Fazit: ein sehr wichtiger Sieg, der gezeigt hat, dass unsere Dritte auch Kämpferqualitäten besitzt. Nun könnten wir am nächsten Sonntag gegen Baris Sport Idstein nachlegen und damit den Fehlstart in diese Saison wett machen.

M. Jestaedt