03. Spieltag: SV RW Hadamar – TSV Bleidenstadt 3:0 (1:0)

01.09.2018 TSV unterliegt beim klar favorisierten Verbandsliga-Absteiger.

Im ersten Spielabschnitt hielt das TSV-Team gut mit und konnte die Partie recht offen gestalten. Die erste Topgelegenheit bot sich nach zehn Minuten für den TSV, als Kirsten Horn mustergültig freigespielt wurde und alleine vor dem Gastgebergehäuse auftauchte, den Ball aber nicht unterbringen konnte. Im Gegenzug brachte Clara Voss mit einer scharfen Flanke oder Torschuss, das wird ihr Geheimnis bleiben, die Gastgeberinnen mit 1:0 in Führung. Ein Angriff des TSV landete am Innenpfosten, auch hier konnte der Abpraller aus nächster Nähe nicht im Gastgebergehäuse untergebracht werden. Ein Distanzschuss, wiederum abgegeben von Clara Voss, verfehlte das TSV-Gehäuse nur knapp. Sonst ließen beide Abwehrreihen nicht viel zu, mit etwas mehr Glück auf Seiten des TSV hätte es zur Pause durchaus unentschieden stehen können.

Nach der Pause übernahmen die Gastgeberinnen mehr und mehr die Initiative und erspielten sich deutliche Vorteile. In der 52. Minute fiel bereits die Vorentscheidung, als das TSV-Team nicht den notwendigen Zugriff fand, Anna Hof hervorragend in Szene gesetzt wurde und sich die Gelegenheit nicht entgehen ließ, um auf 2:0 für Hadamar zu erhöhen. In den folgenden Minuten verlor das TSV-Team etwas an Sicherheit und musste häufig hinterher laufen. In der 66. Minute veredelte Clara Voss einen Alleingang, indem sie den Ball aus 16 Metern gekonnt über die zu weit vor ihrem Tor agierende TSV-Torfrau hob und somit auf 3:0 erhöhte. Selbst nach dem aussichtslosen Rückstand gab das TSV-Team nicht auf, hatte zunächst etwas Glück, ehe in den letzten zwanzig Minuten das Defensivverhalten wieder stimmte. Der ein oder andere Konter sah auch weiterhin vielversprechend aus, um wenigstens einen Treffer zu erzielen. Christina Rempel scheiterte sehr aussichtsreich an Diana Wagner im Tor der Gastgeberinnen, hier war mehr drin. In der 86. Minute wurde noch einmal Juliane Senier auf die Reise geschickt, die herauseilende Diana Wagner wusste sich nur mit einem Foulspiel zu helfen und legte Juliane Senier kurz vorm Strafraum. Den fälligen Freistoß setzte Ece Eyyupoglu nur knapp über das Lattenkreuz, ein Treffer sollte dem Team verwehrt bleiben.

Fazit: Das reifere und bessere Team hat auf Grund der zweiten Hälfte verdient gewonnen.

Werner Gebauer