02. Spieltag: TSV Bleidenstadt – 1.FFC Runkel 0:6 (0:3)

Runkel erteilt dem jungen TSV-Team eine Lektion!

Zum zweiten Punktspiel der noch jungen Saison stellte sich ein Absteiger aus der Verbandsliga vor und zeigte von Beginn an, dass man den letztjährigen Unfall umgehend korrigieren möchte. Runkel begann sofort druckvoll und stellte das erneut sehr junge TSV-Team vor einige Probleme. Bereits in der 3. Spielminute war Larissa Schmidt nach einem Eckstoß zur Stelle und staubte zur 1:0 Führung für die Gäste ab. In der 7. Minute brachte Elisa Anders einen haltbaren Ball im kurzen Eck zum 2:0 unter. Eine unübersichtliche Situation zwischen Torfrau und Abwehrspielerin brachte in der 17. Minute durch Sophie-Marie Weil das 3:0 für Runkel. Das TSV-Team zeigte in der ersten Viertelstunde zu viel Respekt und agierte sehr nervös. Nach dem 3:0 für die Gäste fing sich das junge Team, stand von nun an besser und spielte bis zum Seitenwechsel recht ordentlich mit. Ein sehr gut eingeleiteter Angriff des TSV und die daraus resultierende Topmöglichkeit blieben leider ungenutzt. Resümee zur Pause: Runkel lag verdient vorn, durch ungeschicktes Agieren allerdings zu deutlich.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Runkel klar spielbestimmend, das TSV-Team verlegte sich zumeist auf Konter. In der 55. Minute stieg Sophie-Marie Weil nach einem Eckstoß am höchsten und köpfte zum 4:0 ein. Auch hier fehlte lediglich die Abstimmung zwischen Torfrau und Abwehrspielerin. In der Folgezeit hielt sich das inzwischen mit sechs Nachwuchsspielerinnen agierende TSV-Team schadlos. Erst in der 75. Minute verhalf ein Strafstoß den Gästen durch Amnore Loshaj zum 5:0. Die gleiche Spielerin setzte in der 89. Minute den Schlusspunkt zum 6:0 Endstand. Die Gäste gingen verdientermaßen als Sieger vom Feld, das Ergebnis hätte aus Sicht des TSV jedoch etwas freundlicher gestaltet werden können. Unterm Strich braucht sich die Nachwuchsabteilung des TSV aber nicht zu schämen, schließlich hat man nur gegen die absolute Topmannschaft der Liga eine Lehrstunde erhalten.

Fazit: Mädels, Lebbe geht weider.

W. Gebauer